Tauchen & Schnorcheln





Als Tauchen bezeichnet man im allgemeinen das Eindringen eines Körpers in eine Flüssigkeit. Häufig ist damit das Tauchen von Menschen unter Wasser gemeint. Im Gegensatz zum Schwimmen und Schnorcheln ist beim Tauchen der gesamte Körper unter der Wasseroberfläche. Man unterscheidet zwischen dem Berufstauchen und dem Tauchen als Hobby. Neben den Tauchlehrern, die das Gerätetauchen lehren, gibt es auch Berufstaucher, z.B. bei der Feuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr (Heeres- und Marinetaucher) und dem Katastrophenschutz, bei wissenschaftlichen Instituten und ozeanographischen Forschungseinrichtungen, sowie Taucher, die für Unternehmen arbeiten, z.B. für die Mineralölindustrie beim Bau von Bohrinseln. Auch in einigen, vorwiegend tropischen Gebieten verdienen Menschen mit dem Tauchen nach Gegenständen, Meerespflanzen oder -tieren ihren Lebensunterhalt. Das Hobbytauchen wird gern als Sport- und Freizeitbeschäftigung ausgeübt, indem man mit einer Tauchausrüstung, ABC-Ausrüstung oder einem anderen Tauchgerät (z.B. Tauchboot) im Meer oder in Binnengewässern die Unterwasserwelt erkundet.


Spezielle Formen des Tauchens

  • Eistauchen
    Beim Eistauchen taucht man meistens in einem zugefrorenen See unter einer oft zentimeterdicken Eisdecke. Zum Eistauchen braucht man:
    • einen zugefrorenen See,
    • einen Trockentauchanzug,
    • zwei komplett vereisungssichere Automaten,
    • eine Flasche mit Doppelabgang (getrennt absperrbar),
    • eein Seil (reißfest, 50-100 m),
    • eine Motorsäge

  • Wracktauchen Beim Wracktauchen werden versunkene Schiffe betaucht und der Taucher erfreut sich an der Pflanzen- und Tierwelt an diesem "künstlichen Riff". Gut ausgebildete Taucher und so genannte Tectaucher/Techtaucher wagen sich auch in die Wracks hinein, um Laderäume, Kabinen usw. zu erforschen. Dabei ist allerdings große Vorsicht und eine spezielle Ausrüstung erforderlich.

  • Höhlentauchen
    Beim Höhlentauchen wird zwischen "Cavern Tauchen" und "Cave Tauchen" unterschieden:
    • beim Cavern Tauchen dringt man nur innerhalb der Tageslichtzone in eine Höhle oder Grotte ein. Man hat also den Ausgang immer in Sichtweite.
    • beim Cave Tauchen werden große Höhlensysteme betaucht und erforscht. Dabei dringen die Taucher bis zu mehreren Kilometern tief in eine Höhle ein.

  • Apnoetauchen
    Apnoetauchen ist eine Tauchsportart, in der die Taucher nur mit der Luft, die sie in ihren Lungen haben, in die Tiefe tauchen. Die Taucher verlangsamen durch Konzentration und Meditation ihren Stoffwechsel und können so bis zu 7,5 Minuten unter Wasser bleiben. Die Gefahr besteht im Bewusstloswerden durch Sauerstoffmangel, da in diesem Fall akute Lebensgefahr besteht. Ebenso gefährlich ist das schnelle Ab- und Auftauchen bei dem Versuch, einen Tiefenrekord aufzustellen. Oft hilft dann nicht einmal mehr eine sofortige Dekompression in einer speziellen Druckkammer.


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