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Tiefen der Meere 3D / IMAX
Faszination der Meere
Noch einmal tief Luft holen, Nase zuhalten und hinab in die wunderbare Welt vor der Küste Kaliforniens: Der IMAX-3-D-Klassiker "Tiefen der Meere" macht aus jedem Zuseher einen Taucher. Man spürt förmlich das Blubbern von Luft im Ozean und ist versucht, sich ein Atemgerät vor die Nase zu halten. In den Tiefen der Meere sind die farbenprächtigen Fische zum Greifen nahe, schreckt der Anblick eines Haies nur wenige Meter vor den eigenen Augen und wischt man sich die Tangblätter bei den Kamerafahrten unwillkürlich aus dem Gesicht.
Flora und Fauna
"Tiefen der Meere" eine Reihe von Kurzgeschichten, die sich alle am selben Ort ereignen – im Tangwald vor Kalifornien.
Ein Schwellhai-Baby kämpft sich aus seiner Hülle und schwimmt einem Leben im offenen Meer entgegen. Ein feuerroter Garibaldifisch bewacht sein Nest. Eine Muräne späht aus ihrer Höhle heraus. Der Garibaldifisch unterbricht seine Hausarbeit, um ein Weibchen mit einem anmutigen Balztanz zu beeindrucken. Tang und Korallen wiegen sich bedächtig in der Strömung.
Immer weiter in die Tiefe
Weiter stoßen wir vor in die Tiefen, vorbei an den aufglühenden Farben von schaukelnden Korallen. Eine Krabbe schleppt sich auf der Suche nach Futter dahin. Und ein Männchen einer weiteren Krabbenart beschützt ein kleineres Weibchen, das eine Vielzahl von Eiern trägt.
Die Nacht
Wenn die Nacht hereinbricht, erwachen die Gestalten der Finsternis auch in den Tiefen der Meere. Doch diese Nacht ist nicht wie jede andere. Der Frühlingsmond hat schimmernde Tintenfische aus dem gesamten Ozean an diesen einen Ort gelockt. Hier versammeln sie sich, um sich zu paaren. Die Weibchen legen ihre Eier im Sand des Ozeanbodens ab. Doch ein trauriges Ende ist der Lauf der Natur: Nach der Eiablage sterben alle erwachsenen Tiere.
In der Morgendämmerung vergnügen sich Seelöwen im Wasser bis schließlich zum großen Finale abertausende von spanischen Makrelen schimmernd und an der Kamera vorbeiziehen. Ein letzter bezaubernder Eindruck aus den Tiefen der Meere bevor der Zuschauer Abschied nimmt, von dieser berauschenden Welt und zurückkehrt an die Oberfläche.
"Tiefen der Meere" ist ein Tauch-Erlebnis für die ganze Familie und macht die einzigartige Fauna und Flora vor den Küsten begreifbar anschaulich.
Die Produktion
Der überwiegende Teil des IMAX-3-D-Films "Tiefen der Meere" wurde in einer Tiefe von 10 bis 20 Metern gedreht.
Während die Crew an Deck des Tauchbotes noch einmal Atemgeräte und Tauchausrüstung checkte, nutzte Kameramann Noel Archambault jede Minute, um die Kamera noch einmal zu überprüfen.
Sauerstoff-Gemisch
Das Team verwendete ein spezielles Sauerstoff-Gemisch, das auch bei Tauchgängen auf unter 20 Metern keine Dekompressions-Probleme verursachte und es ermöglichte, wesentlich länger als mit üblichem Tauch-Equipement unter Wasser zu bleiben. "Man will es ja unbedingt vermeiden, auftauchen zu müssen, weil die Luft knapp wird und die millionenteure 3-D-Kamera muss zurück gelassen werden", erklärt Regisseur Howard Hall.
Der Dreh unter Wasser
Die Schwerfälligkeit des Menschen im Wasser ist beim Drehen eine Herausforderung: "Es ist unmöglich, die Kamera schnell zu schwenken und nimmt man sie einmal vom Stativ, dann bewegt sie sich selbständig und unvorhersehbar". Deshalb ist die Kamera zum überwiegenden Teil am Stativ befestigt oder sie wird gemeinsam mit den Tauchern bewegt.
Das Farbenspektrum der Tiefe
Die Farben verändern sich mit jedem Meter, den man tiefer taucht. Rot- und Gelb-Töne werden immer stärker ausgefiltert. "Auf einer Tiefe von 10 Metern gibt es eigentlich kein Rot mehr" erklärt Regisseur Howard Hall. Dreht man in dieser Tiefe ohne zusätzliches Licht, erscheint alles in blau. Tief unten verschwinden diese Nuancen, sie sind vor dem blauen Hintergrund nicht mehr sichtbar. Werden aber die Film-Scheinwerfer aufgedreht, erscheint plötzlich eine bunte und auch rote Welt in den Tiefen der Meere.
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